DJK Herren vor unangenehmer Aufgabe in Odenheim

Am kommenden Samstagabend steht für die erste Herrenmannschaft der DJK Offenburg in der Tischtennis Oberliga ein weiteres Auswärtsspiel an. Die Tabellenführer aus der Ortenau gastieren beim TTC Odenheim, der aktuell auf Rang sieben geführt wird, sich zuletzt aber deutlich stabilisiert präsentiert. Rein auf dem Papier geht die DJK als Favorit in die Partie, doch der Blick auf die personellen Vorzeichen und die jüngste Form der Gastgeber relativiert diese Ausgangslage.

In der Hinrunde setzte sich Offenburg in der heimischen Sporthalle am Sägeteich klar mit 9:1 durch. Damals mussten die Odenheimer allerdings auf ihre Nummer eins Daniel Kleinert verzichten. Mit dem Wegfall des Heimvorteils und der zu erwartenden Komplettbesetzung des TTC dürfte die Aufgabe nun ungleich schwieriger werden. Odenheim ist seit drei Begegnungen ungeschlagen und kann mit Spitzenspieler Kleinert sowie der aktuellen Nummer drei Michael Pfeiffer in beiden Paarkreuzen gefährliche Optionen aufbieten.

Auf Seiten der DJK ist die personelle Situation noch nicht abschließend geklärt. Fraglich ist weiterhin der Einsatz von Maxime Boehler, der sich nach überstandener Hüftoperation noch im Aufbautraining befindet. Sollte der Franzose noch geschont werden, dürfte es vor allem auf die Breite und Ausgeglichenheit der Offenburger Mannschaft ankommen, die sich in dieser Saison bereits mehrfach als entscheidender Faktor erwiesen hat.

Ein besonderes Augenmerk dürften die Zuschauer auf das mögliche Duell der beiden Spitzenspieler richten. Daniel Kleinert und Tom Eise kennen sich seit Jahren und haben bereits einige enge Partien gegeneinander bestritten. Kleinerts spektakuläre Schnittabwehr trifft dabei auf die druckvollen Angriffsschläge des Offenburger Spitzenspielers – beste Voraussetzungen für ein echtes Topspiel. Das letzte Aufeinandertreffen im Jahr 2023 entschied Eise knapp in fünf Sätzen für sich.

Für die DJK Offenburg geht es in Odenheim darum, trotz der schwierigen Rahmenbedingungen die Tabellenführung zu verteidigen und idealerweise erneut zu punkten. An Spannung dürfte es dabei kaum fehlen.